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Der Dornmuskel

(M. spinalis)


 

Der M. spinalis ist ein an der Wirbelsäule gelegener Skelettmuskel. Er gliedert sich in einen M. spinalis thoracis (Brustteil), cervicis (Halsteil) und capitis (Kopfteil). Der M. spinalis capitis fehlt bei den meisten Menschen oder ist mit dem M. semispinalis capitis verwachsen. Die beiden Teile (thoracis und cervicis) des M. spinalis verbinden die Dornfortsätze der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule miteinander.

Der Dornmuskel (auch Dornfortsatzmuskel) wird mit anderen „Aufrichtern der Wirbelsäule“ häufig zum M. erector spinae zusammengefasst. Die Muskeln verlaufen spürbar in zwei Längswülsten seitlich der Wirbelsäule und sind häufig im Bereich der Lendenwirbelsäule am kräftigsten. Sie stabilisieren die menschliche Wirbelsäule und richten sie auf. Bei beidseitiger Kontraktion kommt es zu einer Dorsalextension, einer Streckung der Wirbelsäule, einem Aufrichten im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule. Eine einseitige Kontraktion führt zu einer Seitneigung (Lateralflexion). Die Gegenbewegung, die Flexion (Beugung nach vorne), wird von den Bauchmuskeln durchgeführt, die damit den Antagonist (Gegenspieler) zur gesamten Gruppe der Rückenstrecker bilden

Der M. spinalis gehört zu den Muskeln des interspinalen Systems. Charakteristisch für diese Muskelgruppe ist der Verlauf, sie ziehen von einem Dornfortsatz zu einem weiter kopfwärts gelegenen Dornfortsatz. Überspringen sie dabei ein Segment, heißen sie Musculi interspinales, überspringen sie mehr als ein Segment, nennt man sie Musculi spinales.
 

 

 

M. spinalis

I. M. spinalis cervicis

 

Ursprung:

Dornfortsätze des 2. Brust- bis zum 6. Halswirbel

 
Ansatz: Dornfortsätze des 4. - 2. Halswirbels
 
Funktionen:

Aufrichten und stabilisieren der Wirbelsäule


II. M. spinalis thoracis

 

Ursprung:

Dornfortsätze des 3. Lenden- bis zum 10. Brustwirbel

 
Ansatz: Dornfortsätze des 8. - 2. Brustwirbel
 
Funktionen:

Aufrichten und stabilisieren der Wirbelsäule

 

 

Übungsbeispiele

 

 

Armheben in Bauchlage

 Armheben

 



Bewegungsausführung:

  • in Bauchlage auf die Trainingsmatte legen
  • die Arme nach vorne strecken
  • Zehen aufstellen
  • den Blick zum Boden richten
  • mit den Händen die Kettlebell umgreifen
  • Rückenmuskulatur anspannen und das Gewicht langsam vom Boden abheben
  • anschließend kontrolliert absenken ohne den Boden zu berühren
  • Spannung im Rücken halten

Atmung:

  • Beim Anheben der Kettlebell ausatmen
  • Beim Absenken einatmen

Korrekturhinweise:

  • Ruckartige Bewegungen vermeiden
  • Trainingsgewicht an den Leistungsstand anpassen
  • Kontrollierte Bewegungsausführung
  • Blick zum Boden richten (Überstreckung im Nackenbereich vermeiden)

Varianten:

  • Übung ohne Gewicht durchführen
  • ein Thera-Band zwischen den Händen gespannt halten
  • anstelle der Kettlebell eine Kurzhantel verwenden

 



Seitliche Beuge im Stehen

 Seitliche Beuge

 



Bewegungsausführung:

  • seitliche Stellung zu einem unteren Kabelzug
  • Griff in aufrechter Position zur Hand nehmen
  • Zugkabel sollte unter Spannung stehen und bereits einen Widerstand erzeugen
  • Oberkörper in die der Kraftstation gegensätzliche Richtung beugen
  • während Beugebewegung Arme gestreckt am Körper behalten
  • Bewegungsumfang ist beendet sobald sich die freie Hand auf Höhe der Knie befindet
  • Spannungszustand der Bauchmuskeln während der gesamten Übung aufrecht erhalten

Atmung:

  • beim Beugen des Oberkörpers ausatmen
  • beim Zurückführen des Oberkörpers einatmen

Korrekturhinweise:

  • zu kurze bzw. zu lange Bewegungsstrecke
  • zu ruckartige, schnelle Bewegungsausführung
  • falsche Ausrichtung der Wirbelsäule
  • Schwung holen
  • zu hohes bzw. zu niedriges Trainingsgewicht

Varianten:

  • mit abgelegter Langhantelstange auf dem Nacken
  • mit Kurzhantel im neutralen Griff (Hand ohne Hantel bleibt in der Luft bzw. an der Taille)
  • Im Liegen

 

Hinweis: Das Training der Rückenmuskulatur sollte immer durch ein Training der Bauchmuskulatur ergänzt werden, damit eine gleichmäßige Stabilisierung der Wirbelsäule gewährleistet wird. Zusätzlich zur Kräftigung sind auch Dehn- und Mobilisierungsübungen sinnvoll für eine gute Haltung.

Bei einem Training des M. spinalis und der gesamten Rückenstreckmuskulatur können Sie auf vielfältige Trainingsgeräte zurückgreifen, um Ihr Rückentraining abwechslungsreich und effektiv zu gestalten::

 

 

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