So war der erste Sport-Tiedje Halloween Run – die schreckliche Wahrheit

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Kurz vor dem Start-Schrei zum Hauptlauf zum Sport-Tiedje Halloween Run

Die Freiheit in Schleswig macht an einigen Ecken sowieso schon einen gruseligen Eindruck. Zu Halloween um 18 Uhr war über das ganze Gelände aber tatsächlich Ausnahmezustand verhängt: Mehr als 300 Menschen liefen über einen dunklen Parcours als wäre der Teufel persönlich hinter ihnen her. Es war aber nicht der Ehrgeiz, der ihnen Beine machte, es war die nackte Angst vor einer Horde von 25 scheinbar verrückt gewordenen Clowns, Axt-Mördern und aus den dunkelsten Verliesen der Hölle Entlassenen. Oder in nur drei Worten: Sport-Tiedje-Mitarbeiter.

Aber keine Angst: Sport-Tiedje-Mitarbeiter sind nicht immer so. Und überhaupt: die 300 Menschen, die sich da auf dem Parcours erschrecken ließen, waren selbst nicht weniger furchteinflößend. Hexen und blutverschmierte Jungfrauen im Brautkleid, Zombies, unheimliche Mönche und wilde Kreaturen waren unter den Teilnehmern des ersten Sport-Tiedje Halloween Run in Schleswig.

Die Sport-Tiedje Spätschicht? Nein, Tiedjes beim Halloween Run

Die Sport-Tiedje Spätschicht? Nein, Tiedjes beim Halloween Run

Es wird auch von einigen besonders gruseligen Zwischenfällen berichtet: einige Teilnehmer haben es sich nicht nehmen lassen, den Spieß umzudrehen und die Erschrecker zu erschrecken. Wir finden: stark! Die Verkleidungen waren sowieso wirklich spitze. Mir wurde von einer unserer Erschreckerinnen berichtet, dass sie doch von einem der Teilnehmer mit einem herzhaften Lacher bedacht worden sei. Der Lacher stellte sich erst viel später als einer unserer Geschäftführer heraus. Die hatten sich also auch in Schale geschmissen!

Auf diesem Bild tarnen sich gleich zwei Sport-Tiedje Geschäftsführer

Auf diesem Bild tarnen sich gleich zwei Sport-Tiedje Geschäftsführer

Gesäumt wurde die Strecke von über 500 Zuschauern, die die Teams zum Teil frenetisch anfeuerten. Das haben wir nicht erwartet und das macht uns richtig stolz und es freut uns vor allem für Simon und sein Organisationsteam, denn die Planungen für den Hallowenn Run laufen schon eine ganze Zeit und die letzten Wochen war es mitunter auch mal stressig.

Super entspannte Stimmung kurz vor dem Lauf! Der Stress der letzten Tage hat sich gelohnt!

Super entspannte Stimmung kurz vor dem Lauf! Der Stress der letzten Tage hat sich gelohnt!

Aber die Planungen trugen Früchte, herausgekommen ist ein tolle Strecke, ein tolles Event:

Entlang der endlosen Öde der gequälten Seelen ging es weiter durch die Sümpfe der Pestilenz. Und wie für uns geschaffen stehen in grässlich-großen, unfreundlichen Lettern die Buchstaben P-E-S-T auf einem Stromkasten. Direkt gegenüber vor einer trostlosen Kraterlandschaften steht ein weiteres großes Warnschild, das ausdrücklich vor Betreten warnt.

Der Weg führte über die nur spärlich von Fackeln beleuchtete Knochenbrechergasse – oder die Knöchelverstauchergasse, denn hier war die Route unwegsam und uneben. Und auf dem ganzen Weg drohte immer Gefahr, einmal kräftig von unseren Erschreckern erschreckt zu werden. Denn es war dunkel und auf dem Gelände gab es genug Gelegenheiten sich zu verstecken. Das letzte Stück der 2,22 km langen Runde hatte es dann aber in sich.

Sonst zwei unserer Tiedje Lieblinge - als Erschreckerinnen war mit den beiden aber nicht gut Kirschen essen!

Sonst zwei unserer Tiedje Lieblinge – als Erschreckerinnen war mit den beiden aber nicht gut Kirschen essen!

So gab es zum Beispiel den Tunnel – das Verlies der gequälten Seelen – den unsere Kooperationspartner absolut genial in Szene gesetzt haben. Und dann waren natürlich Special-Effects im Einsatz mit Nebelmaschinen, Lichteffekten und der perfekten Musik-Untermalung.

Nach dem Hauptlauf gab es dann einen alkoholfreien und halloween-giftgrünen Drink in den Veranstaltungsräumen der Heimat. Dort konnten Erschreckte und Erschrecker unterhalten und natürlich gab es auch die Siegerehrungen für die schönsten … die schrecklichsten Kostüme. Ach, ich gerate schrecklich ins Schwärmen.

Die schaurig-schönsten Kostüme - Seht Ihr nicht auch die traurige Leere in den Augen des zukünftigen Ehemanns der untoten Braut?

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Es ist ein bisschen unhöflich, dem Veranstalter zuerst zu danken. Doch beim ersten Halloween Run nehmen wir uns diese Unverschämtheit heraus und möchten uns bei Simon bedanken, der die letzten Wochen mit unermüdlichem Eifer die vielen kleinen und großen Aufgaben angepackt hat – genauso gilt unser Dank auch seinen Helfern, die am Samstag teilweise 10 Stunden im Einsatz waren.

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Natürlich gilt ein großer Dank allen Teilnehmern: 300 Teilnehmer, 500 Zuschauer – in Schleswig ist entgegen vieler Gerüchte eben doch einiges möglich. Danke, dass Ihr da wart, dass Ihr mit uns diesen Grusel-Spaß mitgemacht habt und danke für Euren Dank und Eure positive Rückmeldung. Auch wenn wir erfahren haben, dass es der kleinen Lotta ein wenig zu gruselig war. Wir hoffen, dass Du trotzdem wieder kommst, denn wir werden nächstes Jahr wieder mit Euch feiern wollen.

Hexen, Totenköpfe, Inquisitoren - das zweitteilnehmerstärkste Team wusste uns das fürchten zu lehren

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Unseren Kooperationspartnern danken wir: der Freiheit und der Heimat dem FKKZ – wir hoffen, dass Ihr Eure Heimat auf der Freiheit behalten könnt – wir danken den Johannitern um Daniel Seide, die dafür gesorgt haben, dass keiner auf der Strecke bleibt, den Nachrichten für ihre Berichterstattung…

Wisst Ihr was, ich halte mich kurz: Bis nächstes Jahr!

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