Welches Laufband wählen?

6 Kommentare
Wer wird denn gleich ins Schwitzen kommen? Bei der Frage Welches Laufband helfen wir Euch!

Überlegt Ihr, Euch ein Laufband zu kaufen, wisst aber noch nicht welches Laufband? Seid Ihr ein bisschen erschrocken ob der Fülle des Angebots? Vielleicht wisst Ihr auch nicht genau, worauf Ihr achten sollt? Wir haben für Euch die wichtigsten Merkmale aufgezählt, auf die Ihr achten solltet. So könnt Ihr bereits gut informiert in den Laden gehen und stellt sicher, dass Ihr nicht für irgendwelche Zusatzfunktionen Geld hinlegt, die Ihr eigentlich gar nicht braucht.

Welches Laufband: Size matters!

Ihr solltet Euch zunächst einmal fragen, wo das Laufband stehen wird. Wie viel Platz braucht Ihr? Ist vielleicht ein klappbares Laufband die bessere Lösung. Klappbare Laufbänder gibt es in allen Preisklassen und sie bieten etwas mehr Flexibilität beim Aufstellort des Laufbands. Die Lauffläche lässt sich bei vielen Modellen dank hydraulischer Unterstützung auch ganz leicht hochklappen und Transportrollen machen das Bewegen des Geräts ziemlich leicht.

Welches Laufband - die Groesse ist wichtig

Welches Laufband – die Größe macht den Unterschied

Messt einfach den verfügbaren Platz zu Hause aus und vergleicht ihn mit den Angaben zur Aufstellgröße bei den Geräten. Bedenkt dabei aber auch, dass Ihr zumindest hinter dem Laufband noch etwas Freiraum haben solltet. Wenn Ihr viel Platz habt, solltet Ihr das größtmögliche Laufband wählen. Dabei ist vor allem die Lauffläche entscheidend. Wenn Ihr nur gehen und walken wollt, muss das Laufdeck nicht 150 cm lang sein. Je schneller Ihr unterwegs seid oder je größer Ihr seid, desto länger sollte auch das Laufband sein. Das vermittelt mehr Laufkomfort und Sicherheit. Ein paar Zentimeter sind immer eine Überlegung wert, da Ihr Euch durch regelmäßiges Training bei Eurer Geschwindigkeit garantiert weiterentwickeln werdet.

Motor: je mehr Pferde unter der Haube, desto besser

Die Stärke des Motors beeinflusst die Qualität Eures Workouts massiv, aber wie bekommt Ihr heraus, welche Stärke ausreichend ist. Grundsätzlich gilt: je mehr desto besser. Die Angaben einiger Hersteller sind aber bewusst etwas unklar. Mit der Spitzenleistung wird versucht, einen höheren Wert angeben zu können. Die Spitzenleistung in PS ist auch wichtig, der entscheidende Wert ist jedoch die Dauerleistung. Dieser Wert gibt Euch ein viel besseres Bild von der tatsächlichen dauerhaften Leistung des Motors. Ambitionierte Läufer mit Leistungssteigerung im Hinterkopf oder Läufer über 85 kg Körpergewicht, sollten bei Laufbändern auf mindestens 3 PS Dauerleistung achten. Damit ist wirklich alles möglich. Leichtes Joggen oder Walken braucht nicht so viele PS.

Welches Laufband hängt auch von der garantie ab. Achtet auf die angegebene Garantieleistung! Werden bei der Motorgarantie nur wenige Jahre angegeben, könnt Ihr davon ausgehen, dass das auch die Lebensdauer des Geräts ist. Ab 5 Jahren / 60 Monaten könnt Ihr davon ausgehen, dass auch der Hersteller Vertrauen in sein eigenes Produkt hat.

Qualität von Laufmatte und Laufdeck

Neben dem Motor sind Laufdeck und Laufmatte den größten physikalischen Beanspruchungen ausgesetzt. Hier gilt ganz einfach: je dicker beides ist, desto höher wird die Lebensdauer des Laufbandes sein. Bei der Laufmatte ist das auch ganz offensichtlich: Sie läuft kontinuierlich über das Laufdeck und schleift beim Auftritt natürlich. Um die Abnutzung zu minimieren, sollten Laufdeck und Laufmatte regelmäßig mit Silikon geschmiert werden. Bei richtiger Schmierung hält das Laufband jahrelang. Einige Laufbänder bieten auf der unteren Seite der Laufmatte jedoch schon Wchsbeschichtungen, damit schmieren sich die Laufbänder wie von selbst.

Daneben solltet Ihr auf den Durchmesser der Laufrollen achten. Hier gilt ganz einfach: Je größer der Durchmesser, desto sanfter und „glatter“ läuft die Matte und desto höher ist ihre Lebensdauer.

Welches Laufband kaufen: auch eine Frage des Geldes

Mit den drei vorangegangenen Tipps solltet Ihr eine ungefähre Laufband-Klasse bestimmen können. Dabei sollten größere und/oder leistungsorientierte Läufer sich darauf einstellen, dass Sie etwas mehr Geld ausgeben müssen. Mit einem höheren Preis kommen aber auch oft weitere sinnvolle Extras wie eine bessere Einstellung der Steigung oder Steuerung von Geschwindigkeit und Steigung über Tasten an den Handläufen.

6 Gedanken zu „Welches Laufband wählen?

  1. Jon

    Hallo! Echt tolle Seite..
    Der Artikel ist sehr benutzerfreundlich geschrieben und macht Spaß beim lesen!
    Ich suche zurzeit für mein Homestudio ein Laufband und (hatte) bis eben keine Ahnung worauf ich überhaupt achten muss. -> Naja dafür ist ja das Netz da 😉 Danke für den Beitrag!

    LG,
    Jon

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  2. Paul

    Hallo!

    Wollte noch an die Thematik mit dem richtigen Platz eine Frage anfügen: Kann ich in meinem bevorzugtem Zimmer ca. 20 – 25 m² das Laufband stellen? Meine Wohnung ist relativ klein (ca. 70 m²) und ins Wohnzimmer möchte ich es nur ungern stellen.

    Schonmal Danke für die Antwort! Und übrigens toller Artikel!

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    1. Christian WernerChristian Werner Beitragsautor

      Hallo Paul, danke für Deinen Kommentar! Wenn Dein bevorzugtes Zimmer nicht total verrückt geschnitten, sollte es bei der Zimmergröße passen. Achte nur drauf, dass Du hinter dem Laufband ein wenig Freiraum und zu mindestens einer Seite. So kann das Laufband auch gut in einer Ecke stehen, natürlich mit der Vorderseite in der Ecke, hehe. Viele Grüße,
      Christian

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  3. Sebastian

    Hallo,

    kann mich den Kommentaren vor mir nur anschließen. In der Kürze liegt die Würze – und es ist gut gewürzt 😀
    Der Artikel enthält quasi alles, was ich in nen paar Stunden Web-Recherche gerade so gefunden hab.
    Hätt ich den nur früher gefunden…

    Trotzdem vielen Dank!

    LG

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