5 schmackhafte Tipps, wie Ihr mehr aus Eurem Protein-Shake rausholt

3 Kommentare
Protein-Shake zum Training

Protein-Shakes helfen uns mit ihrem hohen Eiweißgehalt beim Abnehmen und Muskelaufbau. Viele Sportler und Fitnessfans schwören auf sie, um sich kalorienreduziert sowie fett- und kohlenhydratarm zu ernähren. So vielseitig Protein-Shakes auch in Ihrer Wirkung sind: Bei zu häufigem Verzehr droht hier bald die kulinarische Langeweile. Wir geben Euch 5 Tipps, Euren Eiweißdrink geschmacklich zu tunen.

1. Mach´s auf die amerikanische Art

Erdnussbutter

Die Erdnussbutter-Revolution: Lecker muss nicht fettig sein

Silicon Valley, Hollywood, NASA, Erdnussbutter – ganz klar: einige der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte kommen aus den USA und haben unser Leben maßgeblich mitgeprägt. Wo wären wir heute ohne Google, ohne Star Wars, ohne Mondlandung, ohne Peanut Butter and Jelly Sandwich? Letzteres ist allerdings nicht unbedingt diättauglich, kommt allein die Erdnussbutter schon mit knapp 600 Kalorien pro 100 Gramm daher.

Wer sich gerne kalorienarm ernähren, aber dennoch nicht auf die leckere, klebrig-gelbbraune Masse am Gaumen verzichten möchte, für den bietet Proteinpulver mit Erdnussbuttergeschmack die perfekte Alternative. Nehmt dazu einfach zwei gehäufte Löffel Erdnusspulver und reichert es nach und nach mit etwas Wasser an, bis es Erdnussbutter-Konsistenz erreicht. Also richtig schön zäh. Zack, fertig ist die Transformation von der High-Fat-Bombe zur entschärften Low-Fat-Alternative. Welches Brot Ihr dazu esst und wie viel Jelly Ihr darauf knallt, Euer Ding. Nur zur Erinnerung: Einfache Kohlenhydrate wie in Weißbrot oder Marmelade sind schnell verdaut und machen nicht lange satt…

 

2. Müsli mit Fantasie

Sattmacher Protein-Müsli

Oberkante Unterlippe: Sattmacher Protein-Müsli

Apropos zäh, klebrig und satt: Auch als Zutat im Müsli macht sich Euer Proteinpulver bestens. Nachfolgend präsentieren wir Euch ein selbstkreiertes Protein-Müsli, das gut und gerne als Lembas unter den Sattmachern durchgeht. Hä?! Für Nicht-Herr der Ringe-Fans: Lembas ist ein extrem nahrhaftes, von den Überwesen Elben gebackenes Brot. Ein einziger Bissen davon soll genügen, einen ausgewachsenen Mann extrem lange zu sättigen. Fast so lang wie unser Müsli also. Und das kommt rein:

  • 50 g Power Protein 90 (Mit Wasser)
  • 25 g Haferflocken
  • 200 g Magerquark
  • 15 g Bananenchips
  • 10 g Mandeln
  • 20 g Leinsaat (geschrotet)
  • halber Apfel (geschnitten)
  • 15 g Chia-Samen
  • 15 g Flohsamenschalen
  • 3 ml Erdbeersirup (FlaveDrops)

Am besten ist, Ihr mischt zuerst die nassen Zutaten mit dem Proteinpulver und hebt dann die restlichen Zutaten unter. Wollt Ihr es leichter verdaulich haben, stellt Ihr das Müsli in den Kühlschrank und lasst Chia-Samen und Co. über Nacht einweichen.

 

3. Schmeißt den Ofen an

Ob für Kuchen, Brownie oder Cookie: Auch für kalorienbewusste Backfreunde bietet Proteinpulver diverse Verwendungsmöglichkeiten. Im Netz finden sich viele tolle Rezepte für einen leckeren Nachtisch oder Snack zwischendurch auf Low-Carb-Niveau. Immer gut als Basis funktioniert Proteinpulver mit Vanille-Geschmack. Probiert Euch aber ruhig mal durch die vielen anderen Geschmackssorten. Endlich mal eine Versuchung, der Ihr nicht widerstehen müsst…

Auch lecker: Protein-Pancakes.

 

4. Wenn der kleine Hunger kommt

Milchreis

Große Wirkung für den kleinen Hunger: Protein-Shake-Reis

Ein weiterer Tipp aus der Kategorie „Wenn flüssig auch fest schmeckt“: Protein-Shake als Milchreis. Dazu mischt Ihr einfach ca. 200 g griechischen Joghurt mit 1 gehäuften Löffel Protein-Pulver, 1/2 Teelöffel Zimt und ein paar Tropfen FlaveDrops mit dem Geschmack Eurer Wahl, bis eine dicke Konsistenz entsteht. Wird das Ganze zu trocken oder zu fest, fügt Ihr nach und nach einen Esslöffel Wasser hinzu. Nun verrührt Ihr die Proteinmasse mit dem vorher gekochten Milchreis.

 

5. Eiszeit

Eiscreme (insbesondere die von Ben & Jerrys) darf ebenfalls als Meilenstein des menschlichen Wirkens bezeichnet werden. Doch gilt hierfür leider das Gleiche wie für die Erdnussbutter: Es verträgt sich nicht sonderlich mit Sixpack-Ambitionen. Null Problemo für den, der diesen Artikel liest. Wir haben die Lösung: Softeis auf Protein-Basis.

Was Ihr dazu braucht, ist gefrorenes Obst, Wasser/Milch/Kokosmilch und (oh Wunder) ein Proteinpulver Eurer Wahl. Eine Variante: 30 g Vanille-Protein, 200 g gefrorene Erdbeeren, 250 ml Milch oder Wasser. Nehmt dazu Milch bzw. Wasser, gießt es in eine Mixer-geeignete Schüssel und fügt anschließend Obst und Pulver hinzu. Nun rührt Ihr alle Zutaten ordentlich mit einem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz.

Tipp: Im Allgemeinen bestimmt der Fettgehalt von Eiscreme den Grad der Cremigkeit. Wenn Euer Protein-Eis nicht cremig wird, versucht mit Vollfett-Produkten wie Kokosmilch oder Sahne nachzuhelfen. Das heißt aber auch, Euer Training gegebenenfalls um ein paar Minütchen verlängern zu müssen. 😉

Guten Appetit!

 

3 Gedanken zu „5 schmackhafte Tipps, wie Ihr mehr aus Eurem Protein-Shake rausholt

  1. Silvio

    Hallo Nicolas,

    danke für deinen tollen Blog. Du gibst dir hier echt Mühe – respekt dafür 🙂

    Was mich interessieren würde: Welchen Tipp von den fünf oben genannten bevorzugst du eigentlich?

    Danke
    -Sivilio

    Antworten
    1. Nicolas HäfelingerNicolas Häfelinger Beitragsautor

      Moin Sivilio,

      ja besten Dank! Wir freuen uns natürlich immer, wenn ihr mögt, was wir machen.
      Ich habe es im Text ja schon dezent angedeutet: Nix geht über Erdnussbutter #einsameInsel 😉

      LG

      Nicolas

      Antworten
  2. Kai

    Hallo
    Echt leckere Rezepte die du da vorstellst. Ich empfehle euch mal Pancakes mit Proteinpulver zu machen. Diese könnt ihr dann auch beliebig mit Obst belegen, so wie es euch halt schmeckt.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.