Hinter den Kulissen: Fotoshooting für unsere Marke cardiostrong

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cardiostrong Fitnessgeräte Foto-Shooting

Vor einiger Zeit hatten wir Euch hier im Blog von einem Foto-Shooting für unsere Marke Taurus berichtet, vor Kurzem hatten wir nun auch ein Shooting für die Marke cardiostrong. Hier könnt Ihr einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen.

cardiostrong ist eine unserer Eigenmarken; wir haben cardiostrong 2010 eingeführt. Während Taurus das ganze Spektrum vom Elastikband bis zum Studio-Laufband abbildet, konzentrieren wir uns bei cardiostrong auf Ausdauergeräte für zu Hause. Daraus ergeben sich auch ganz andere Ansprüche an die Darstellung der Marke und der Geräte. Das schließt die Wahl der Location und das Casting der Models genauso ein, wie die Auswahl der Motive. Hier war unsere Fotografin schon im Vorfeld viel beschäftigt. Wie ich im Bericht über das Taurus-Foto-Shooting schon erzählt habe, sind Vor- und Nachbereitung eines solchen Shootings viel umfänglicher als das Shooting selbst.

Das Motto oder die Idee von cardiostrong könnte man vielleicht so zusammenfassen „Einfach zuhause trainieren“. Einfach soll dabei keineswegs bedeuten, dass die Geräte in irgendeiner Weise einfach konstruiert seien – ganz im Gegenteil: mit dem EX90 Plus haben wir ein technisch sehr weit fortgeschrittenes Gerät im Sortiment. Einfach bedeutet: das Training zu Hause soll so einfach wie möglich sein. Dazu müssen die Geräte leicht zu bedienen sein, kluge Programme haben, aber auch gut aussehen, sie sollen ja Teil des Alltags werden.

Als wir cardiostrong 2010 ins Leben gerufen haben, hatten wir schon über 25 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Heimfitnessgeräten. Diese Erfahrung, die Rückmeldungen unserer Kunden, die Ansichten unserer Techniker, genauso wie die Expertise unserer Sportwissenschaftler flossen schon damals alle in die Geräte mit ein. Bevor ein Gerät in das cardiostrong Sortiment aufgenommen wird, muss es viele Kriterien erfüllen. Diese richten sich alle nach oben genannter Devise, das Training zu Hause so angenehm und einfach wie möglich zu gestalten. Wie stellt man diese Markenphilosophie dar? Solche Fragen mussten wir bei der Planung des Shootings natürlich auch beantworten.

Mit einem Ferienhaus im Ostseeresort Olpenitz am ersten Februar-Wochenende hatten wir einen Termin und eine Location gefunden. Wir konnten bei dem Shooting auf die Erfahrungen aus unserem Taurus Shooting zurückgreifen und haben deswegen dieses Mal etwas zeitiger mit den Planungen angefangen. Für mich hieß das vor allem die Auswahl der Produkte zu klären und das Logistische zu regeln. Ich sehe unseren Logistik-Leiter schon die Augen rollen – was der Werner so logistisch nennt – aber wir mussten halt schon sehen, wie die Geräte nach Olpenitz kommen, wie wir sie vor Ort lagern können, wer sie reinträgt etc.. Dafür konnten wir vom Service zwei kräftige Kollegen gewinnen – Jan-Hendrik und Kevin – konnten unserer Technik Michael abgewinnen und durften auf unsere Marketing-Allzweckwaffe Helge bauen.

So: Das ist Helge, wie er leibt und isst und auf die Ostsee guckt

Das cardiostrong Sortiment umfasst zurzeit fast 30 verschiedene Großgeräte, da war eine Auswahl unumgänglich. Zusammen mit der Geschäftsführung wurden elf Geräte ausgewählt, darunter zum Beispiel unsere Spitzenmodelle das Laufband TX90 oder der Crosstrainer EX90 Plus oder unser Einsteiger-Ergometer BX30 – ein durchaus repräsentativer Querschnitt durch unser Sortiment also.

Freitag Punkt 14 Uhr begannen wir dann zwei unserer Lieferwagen mit den Geräten zu beladen. Dabei konnten wir zu einem großen Teil auf Geräte aus unserer Ausstellung zurückgreifen, die danach allerdings auch etwas gerupft aussah. Naja, den einen Crosstrainer dann ein büschen nach rechts, das Laufband da nach links, dann fällt die Lücke gar nicht mehr auf. Im Konvoi sind wir dann nach Olpenitz gefahren [Michael und ich im Transporter ohne Heizung] und haben die Geräte in den ersten Stock gebracht und dafür natürlich die gesamte Einrichtung umgestellt. Da mieten wir ein Ferienhaus, um die Geräte einmal in der Wohnumgebung zu zeigen – also so, wie sie zu Hause aussehen würden – und das erste was wir machen: wir räumen die Wohnumgebung weg. Als wir damit fertig waren, ging es zurück nach Hause und früh ins Bett. Schließlich wollten wir uns am Samstag schon um viertel nach sieben am Haus treffen, um den Tag vorzubereiten. Dafür musste ich an einem Samstag vor sechs Uhr aufstehen. Fünf vor sechs um genau zu sein – unmenschliche Zustände!

Tonia räumt schon mal um, es ist nicht überliefert, ob jemand in dem Teppich steckt

Ich habe mich dann am Samstag von Marketing-Wunderkind Helge in Schleswig einsammeln lassen und wir sind Richtung Olpenitz losgefahren. Natürlich norddeutsch: ein Moin reicht als Unterhaltung auf einer 45-minütigen Autofahrt.

Den Naturgewalten trotzen – Teamleiterin Tonia kann einfach alles, hier sorgt sie für Durchblick

Das Haus liegt in der Straße „Auf der Ostsee“ im Ostseeresort Olpenitz. Ich persönlich mag solche Anlagen nicht so sehr, aber für sich betrachtet ist das Haus schon schön – abgesehen vielleicht von den Kronleuchtern und den Bildern an der Wand. Die Nordseite des Hauses war nahezu voll verglast, so dass man einen tollen Blick auf die Ostsee und den Leuchtturm von Schleimünde hat. Von diesem tolle n Ausblick haben wir auf den Fotos auch regen Gebrauch gemacht. Die meisten der Fotos haben wir im ersten Stock gemacht – vor der großen Fensterfront. Da das Wetter am Samstag leider so war, wie das Wetter in Schleswig-Holstein nun einmal in der Regel ist: sch…lecht – haben wir Tonia zunächst einmal die Fenster putzen lassen. Außerdem haben wir Brötchen geschmiert, die Garderobe vorbereitet, die Geräte an die richtige Stelle für die ersten Aufnahmen geschoben. Die Geräte wieder woanders hingeschoben, schon einmal Geräte in den zweiten Stock getragen. Da dann Überraschung: Im Chillout-Bereich mit Sauna und großer Dachterrasse stehen schon zwei Fitnessgeräte, allerdings nicht von cardiostrong, daher erst einmal zwischenlagern.

Armgard in der Maske

Um neun kam dann unser erstes Modell Armgard in Begleitung ihrer hinreißenden Schwiegertochter Bianca. Bianca kennt man vielleicht schon aus anderen Blogberichten wie z.B. über die Sport-Tiedje-Inventur. Erstmal wurde Armgard dann zu unserer Visagistin Joella in die Maske geschickt. Joella gehört ja mittlerweile zum erweiterten Tiedje-Kreis. Nach der Maske konnte das Shooting dann auch richtig beginnen: Wir haben jedes Model auf verschiedenen Geräten, in verschiedenen Posen, an verschiedenen Orten fotografiert. Da kommt im Laufe des Tages schon eine ganz beachtliche Foto- und damit auch Datenmenge zusammen. Das Shooting ging am ersten Tag noch bis 17 Uhr, dann zog die Dämmerung uns den Stecker. Wir haben noch kurz sauber gemacht und uns dann auf den Heimweg gemacht.

Am nächsten Morgen – Tonia sei’s gedankt – konnte ich ein bisschen länger schlafen. Auf Helge, das Schweizer Taschenmesser des Marketings, mussten wir zwar verzichten, durch eine gute Planung hatten wir aber schon am Vorabend alles vorbereiten können, so dass es nicht mehr nötig war, noch Geräte zu schleppen und Etagen zu wechseln. Helges Fehlen hatte jedoch eine böse Konsequenz für mich: die Dachterrasse. Für die Aufnahmen im zweiten Stock war es nötig, das Blitzgerät außen zu haben. Es war ein sonniger Tag, das spielte uns bei den Bildern toll in die Karten. Es war ein windiger Tag, klirrend kalter Nordwind, minus 3 Grad Kelvin. Das Blitzgerät wäre vom Wind umgeweht worden. Also muss einer raus, einer war ich. Das war kalt. Aber wie hätte meine Oma wohl gesagt: „mal ordentlich utstinken, dat deiht goot“.

Sehr Ihr? Da rechts steht und friert im Wind (im Bild allerdings links zu sehen).

Den Montag hatten wir für Videodrehs und die erste Abholung einiger Geräte reserviert. Wir hatten uns vier Geräte rausgesucht, für die Produktvideos gedreht werden sollten. Mit einem Transporter fuhren wir nachmittags schon mal zum Haus und holten die erste Ladung an Geräten ab. Die restlichen Geräte wurden dann am Dienstag abgeholt – der Tag wurde ansonsten vor allem fürs Aufräumen genutzt. Wenn man elf Fitnessgeräte in einem Haus unterbringen möchte, muss man nämlich schon einige Möbel verrücken. Wir waren insgesamt also fünf Tage in Olpenitz und dementsprechend auch geschafft. Eine erste Sichtung hat allerdings ergeben: Die Tage haben sich gelohnt.

Gehört beim Sport natürlich dazu: Selfie mit Spiegel

Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch für die vielen helfenden Hände bedanken: Jan-Hendrik, Hassan, Manuel, Kevin, Beucki, Helge – natürlich auch bei unserer Visagistin Joella – wie immer ein Vergnügen – und selbstverständlich auch unseren Models. Auch wenn wir alle nach diesem Wochenende etwas geschlaucht waren, hatten wir doch viel Spaß bei der Arbeit und freuen uns schon auf die tolle Bild- und Videoausbeute!

Zum Abschluss noch eine kleine Bildergalerie des Shootings:

Ein Gedanke zu „Hinter den Kulissen: Fotoshooting für unsere Marke cardiostrong

  1. we-love-webdesign

    Das ist ja wirklich ein cooles Studio. So direkt am Wasser! Da hat man ja fast das Gefühl wirklich ein einem Boot im Wasser zu rudern anstatt an der Maschine 😀 Auch sehr interessant mal einen Blick hinter die Kulissen eines Fotoshootings zu bekommen. LG

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