Thore testet: Erste Trainingseinheiten mit dem EMS-Gerät Compex Sport 6.0

6 Kommentare
Schluss mit schweren Beinen und Muskelkater
nach einem Skitag: Regenerationsmassagen
machens möglich!

Wie ich bereits in einem Vorbericht ankündigt habe, bin ich nun im Besitz des Compex Muskelstimulationsgerätes Sport 6.0. EMS-Training ist derzeit eine der beliebtesten Trainingsmethoden, aber die wenigsten wissen sonderlich viel darüber.

Im Rahmen einer Testreihe mit dem EMS-Gerät werde ich diese Methode am eigenen Leibe austesten und ausführlich darüber berichten.

Warum teste ich ein Compex EMS-Gerät?

Aufgrund meiner hohen Trainingsintensität (2-3 x die Woche Fußball und 2-3 x die Woche Krafttraining kombiniert mit Cardio (z. T. auch Intervall)-Einheiten), ist meine Körperbelastung enorm hoch.

Neben einem Foam Roller, welchen ich als Verletzungsprävention, zum Aufwärmen vor dem Sport und zur Regeneration danach nutze (ausführlicher Test- und Erfahrungsbericht zum Trigger Point The Grid folgt), habe ich nach einer zusätzlichen Alternative gesucht. Ebenfalls interessiere ich mich sehr für alternative Methoden zum Muskelaufbau und Fitnesstraining.

Da ich das EMS-Training ziemlich spannend und interessant finde (viele Promis, mein Bruder und viele Freunde schwören schon ewig darauf) und wir bei Sport-Tiedje eine Auswahl an beliebten EMS-Geräten im Sortiment haben, kam schließlich eine Kooperation mit Compex zustande.

An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an Compex für die Bereitstellung des Testgeräts.

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Die neuen Modelle von Compex

Kurze Information vorab: Compex bietet seit Dezember 2014 sieben neue Modelle an, davon drei der Serie Fitness (1.0, 3.0, 5.0) und vier der Serie Sport (2.0, 4.0, 6.0, 8.0).

Die Fitness-Serie ist eher für gesundheits- und fitnessbewusste Menschen geeignet.

Für Personen, die regelmäßig und sehr intensiv Sport treiben, ist die Sport-Serie entwickelt worden. Je mehr Trainingseinheiten in der Woche absolviert werden, bzw. je intensiver diese sind, desto höher/besser sollte das gewählte Modell sein. Die Vielfältigkeit der Programme steigt mit jedem Modell.

Wie findet man das beste Modell für einen selbst?

Es gibt zwei wichtige Kriterien, die man bei der Auswahl des EMS-Gerätes beachten sollte. Das ist zum einem der Aspekt „Kabelverbindung vs. kabellos“ und zum anderen die Anzahl und Vielseitigkeit der Programme. Zusätzlich muss man für sich selbst entscheiden, welcher Sport/Fitness-Typ man ist, z. B.

  • ambitionierter Wettkampfathlet, der seine Leistungsfähigkeit steigern möchte (Sport 8.0)
    ein Fitness-Enthusiast, der seine Ergebnisse verbessern möchte (Fit 5.0)
  • Freizeitsportler, der seinen Sport genießen möchte (Sport 2.0)
  • passionierter Läufer, der schneller und öfter laufen möchte, auch längere Distanzen (Sport 4.0)
  • Sport-Enthusiast, der seine Trainingsergebnisse verbessern möchte (Sport 6.0)
  • aktive Person, die sich fit halten möchte (Fit 3.0)
  • jemand, der sich um seinen Körper und sein Wohlbefinden kümmert (Fit 1.0)

Compex-Sport 6.0: So einfache ist die Anwendung

Die Anwendung und Einstellung des Geräts ist wirklich kinderleicht. Es braucht nur 5 Schritte:

  • 1: Auswahl der Programme. Es gibt insgesamt fünf Programmkategorien (Konditionstraining, Erholungsmassagen, Schmerzbehandlung, Rehabilitation und Fitness), die jeweils Unterkategorien haben.
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  • 2: Eine Grafik zeigt an, wo die Elektroden angelegt und die Stimulationmodule angebracht werden müssen, in welcher Körperposition man das Programm ausführen soll und wie lange das Programm dauert.
  • 3: Die Fernsteuerung erkennt die Module, sobald diese an den entsprechenden „On-Schaltern“ angeschaltet worden sind
  • 4: Mi-Scan: Diese Software ist in der Lage, die Muskelstruktur zu scannen und stellt das Gerät optimal ein. Dank dieses Scans erfährt der Körper das erste mal leichte Stromstöße. Anfangs kommt es einem ungewohnt vor bzw. ist das Kribbeln ein wenig unangenehm.
  • 5: Das Gerät startet. Die Fernbedingung fordert einen nun auf, die Intensität zu erhöhen. Hat man die optimale Intensität erreicht, bleibt das Gerät in der ausgewählten Intensität stehen. Das Display zeigt nun das Programm, die verbleibende Zeit und die Intensität der einzelnen Stimulationsmodule an.

    Die Intensität muss nicht bei allen Modulen gleich sein. Der Mi-Scan entscheidet die optimale Intensität für jeden gescannten Muskel. Im Normalfall sind nicht alle Muskeln zu 100% identisch, daher die unterschiedlichen Intensitäten. Man kann die Intensität natürlich auch manuell erhöhen.

Welche Programme habe ich bisher gestestet?

Bisher habe ich Regenerationsmassagen (nach langen Cardio-Einheiten oder nach dem Skifahren), Ausdauerprogramme an Oberschenkelvorderseite, -rückseite und Waden und Muskeltraining für Bizeps, Schulter, Brustmuskeln, Latissimus (breiter Rückenmuskel) und Bauchmuskeln durchgeführt. Mehr dazu dann im nächsten Artikel.

Compex-Sport 6.0: Erster Eindruck

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Kompakt: Module und Fernbedienung lassen sich im mitgelieferten Koffer perfekt verstauen und auf Reisen mitnehmen

Zunächst erstmal sei erwähnt, dass man sich an das Gerät gewöhnen muss. Anfangs sind die Stromschläge ungewohnt, mit der Zeit gewöhnt sich der Körper aber daran. Nach den ersten Anwendungen hatte ich großen Muskelkater, was aber auf die neuartige Belastung zurückzuführen ist.

Was ich besonders gut finde, ist die leichte Bedienung. Man kann eigentlich gar nichts falsch machen bei der Einstellung und Anwendung. Alles Wissenswerte wird angezeigt. Die kabellose Verbindung der Stimulationsmodule mit der Fernbedienung ist äußerst komfortabel.

Man hat volle Bewegungsfreiheit und kann zusätzlich während den Programmen Übungen durchführen, um die Intensität des Trainings noch einmal zu erhöhen. Durch den kleinen, handlichen Koffer, der zugleich Ladestation der Module ist, kann das Gerät überall hin mitgenommen werden. So hatte ich das Gerät auch im Skiurlaub dabei und konnte jeden Abend, nach dem anstrengenden Skitag, meine Beine massieren.

Mit Erfolg: Der Muskelkater blieb dieses Jahr erstmalig aus ;)!

Im meinem nächsten Bericht gehe ich dann intensiver auf die Programme und Einsatzgebiete des Compex Sport 6.0 ein.

6 thoughts on “Thore testet: Erste Trainingseinheiten mit dem EMS-Gerät Compex Sport 6.0

  1. Diana

    Ich hätte da mal ne Frage zu; muss man bei der Anwendung die geforderten Positionen einnehmen oder kann man auch (wie oft empfohlen wird) gleichzeitig ein leichtes training absolvieren? LG

    Antworten
    1. Simon Eberhardt-Alten

      Hallo Diana,
      Du kannst ein EMS-Gerät auf während des Kraft- und Ausdauertrainings einsetzen.
      Das Training wird dadurch natürlich deutlich anstrengender. 😉
      Viel Spaß beim Training!
      Beste Grüße
      Simon

      Antworten
  2. Ulrich Conny

    Guten Morgen, ich habe mir das Compex 3.0 Fit gekauft und gestern das erste Mal angewendet. Ich spüre keinerlei Muskelkater. Habe ich es zu schwach eingestellt? Ich war für die Bauchmuskulatur auf ca. 30 bei allen 4 Elektroden und habe auch während dessen die Bauchübungen dazu gemacht. Muss ich es stärker einstellen oder was? Der MI Sensor hat einen roten Kleber, muss dieser anstatt dem anderen roten Kabel gesetzt werden? Ich möchte nichts falsches machen, denke aber das es zu leicht ist obwohl ich untrainiert bin am Bauch.
    Danke für die Antwort, Sportliche Grüsse Conny

    Antworten
    1. Christian Werner

      Hallo Conny,
      per Ferndiagnose können wir hier nicht genau sagen, ob Du die Intensität erhöhen musst, vor allem da jeder Körper anders ist und anders reagiert. Grundsätzlich möchten wir aber festhalten, dass ein Muskelkater keine notwendige Voraussetzung für Trainingserfolg ist – manchmal ist ein Muskelkater sogar ein zeichen für Übertraining. Wenn Du das Gefühl hast, dass das Training zu leicht ist, dass Du die Reize hoch setzen kannst, dann probiere es einfach mal mit einer höheren Intensität. Denk dran, Du solltest Dich beim Training wohlfühlen. Die zusätzlichen Impulse fühlen sich ungewohnt, aber nie unangenehm an.
      Sportliche Grüße Christian

      Antworten
  3. René

    Seit 10 Jahre habe ich Compex aber seit 1 Jahr bekomme ich immer einen Hautausschlag der lange bleibt könnte es sein das es defekt ist Danke für die Antwort

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    1. Simon Eberhardt-Alten

      Hallo René,
      hast Du schon einmal die selbstklebenden Elektroden erneuert?
      Beste Grüße
      Simon vom Sport-Tiedje Team

      Antworten

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