Polar A300 Fitness- und Aktivitätstracker im Dauertest

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In den letzten Wochen habe ich den Polar A300 Fitness- und Aktivitätstracker einem Dauertest unterzogen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Der A300 ist ein vollwertiger Aktivitätstracker
  • Der A300 bietet alle Funktionen einer Pulsuhr inkl. EKG-genauer Herzfrequenz-Messung
  • Die Aktivitäts- und Trainingsdaten lassen sich über das Online-Portal Polar Flow auswerten
  • Die Polar Flow App zeigt alle wichtigen Daten auf iOS- und Android-Smartphones an
  • 30 Meter Wasserdicht
  • Armbänder lassen sich wechseln und erlauben ständig einen neuen Look
  • Die Akkulaufzeit beträgt einen Monat

Allgemeine Funktionen:

Das Modul mit zwei Wechselarmbändern

Das Modul mit zwei Wechselarmbändern

Die Akkulaufzeit ist sehr zufriedenstellend. Obwohl ich den A300 24/7 trage, kann ich mich nicht daran erinnern, wann ich das Gerät das letzte Mal aufladen musste. Der Hersteller gibt eine Batterielaufzeit von bis zu vier Wochen an. Der A300 ist auch wasserdicht. Ich kann das Gerät also wirklich 24 Stunden am Tag tragen und muss es nicht zum Duschen oder Händewaschen abnehmen.

Das Gerät sieht sehr gut aus. Ich finde es klasse, dass es das Armband in sechs verschiedenen Farben gibt. Von grellem Gelb bis zu coolem Schwarz könnt Ihr nach Lust und Laune für einen Farbakzent an Eurem Handgelenk sorgen. Die Armbänder fühlen sich angenehm an und verfärben sich nicht. Leider sind sie mit 24,95 Euro nicht geschenkt. Da sich die Armbänder wirklich sehr angenehm tragen und nach mehrmaligen Wechseln keine Schwäche zeigen, ist der Preis wohl angemessen. Immerhin hat Polar nicht am Material gespart.

Der A300 Fitness- und Aktivitätstracker zeichnet die Aktivitätszeit, Anzahl der Schritte, Distanz und Kalorien auf. Es gibt einen sogenannten Inaktivitätsalarm, wenn ich mich längere Zeit nur wenig bewegt habe. Wenn ich längere Zeit sitze, gibt das Gerät einen leisen Piepton von sich und vibriert kurz. Auf dem Display ist dann „Zeit für Bewegung“ zu lesen. Diese Hinweise sind sehr nützlich, denn Sie regen dazu an, stundenlanges Sitzen zu vermeiden. Wie wir ja wissen, ist „Sitzen das neue Rauchen“.

Der Aktivitätstracker zeichnet 24 Stunden am Tag die Aktivitäten seines Trägers auf. Inklusive Schlaf. Es wird automatisch der Beginn und das Ende des Schlafs registriert.

Das Gerät hat genau die richtige Größe, um an Frauen- und Männerhandgelenke zu passen, ohne dabei zu groß oder zu klein zu wirken. Das große, gut lesbare Display lässt sich auf Knopfdruck beleuchten.

Die Aktivitätsanzeige

Die Aktivitätsanzeige

Der A300 lässt sich so einstellen, dass auf dem Display immer zu sehen ist, wie viel Prozent meines Tagesziels ich schon erreicht habe. Um mein Tagesziel festzulegen, definiere ich für das System am Anfang meinen typischen Tag. Je nachdem, welche der drei Kategorien (meist sitzend, meist stehend, meist in Bewegung) ich wähle, wird mein Tagesziel festgelegt.

Ich kann sehen, wie viele Kalorien ich bisher verbraucht habe. Es wird mir auch die Anzahl der zurückgelegten Schritte und die Distanz angezeigt. Darüber hinaus zeigt mir der Activity Guide, wie lange ich noch laufen, walken oder stehen muss, um mein Tagesziel zu erreichen.

Trainingsfunktionen:

Der A300 bietet zusätzlich zu den Funktionen eines Aktivitätstrackers auch sämtliche Funktionen einer Pulsuhr. In Kombination mit einem Brustgurt misst das Gerät EKG-genau die Herzfrequenz.
Nützliches Feature: Ich kann mich sogar vom A300 per Vibrationsalarm wecken lassen.

Der A300 lässt sich per Bluetooth mit meinem Smartphone verbinden. Die Polar Flow App gibt es für iOS- und Android-Geräte.

Screenshot der POLAR Flow App

Screenshot der POLAR Flow App

Alternativ kann ich die Daten auch per USB mit dem Online-Portal Polar Flow synchronisieren. Die Darstellung auf dem Smartphone-Bildschirm ist aber so gut gelöst, dass man den großen Computer-Bildschirm nicht vermisst.
Um den A300 zu benutzen, habe ich die Bedienungsanleitung eigentlich nicht gebraucht. Nur das Koppeln mit meinem Brustgurt hat nicht ohne einen kurzen Blick in die Anleitung geklappt. Dabei ist es eigentlich total einfach: Nach einem Druck auf den roten Knopf an der Uhr musste ich nur den A300 dem Brustgurt annähern. Das Koppeln funktionierte dann automatisch. Mit dieser sogenannten Heart-Touch-Funktion, ich halte dafür mein Handgelenk mit der A300 vor mein Brustbein, wo der Sender für die HR-Signale ist, kann ich mir während des Trainings jederzeit die Herzfrequenz anzeigen lassen, ohne einen Knopf zu betätigen.

Wenn ich eine Trainingseinheit starten möchte, drücke ich einmal die rote Taste. Dadurch gelange ich in den Vor-Start-Modus und kann eins der verschiedenen Sportprofile auswählen. Ich wähle dann z.B. Laufen aus und starte das Training durch einen weiteren Druck auf die rote Taste. Während des Trainings kann ich die Aufzeichnung jederzeit durch einen Druck auf die „Zurück-Taste“ pausieren.

Der A300 Fitness- und Aktivitätstracker bietet alle Funktionen einer vollwertigen Pulsuhr. In Kombination mit einem Brustgurt kann das Gerät sogar einen Fitness-Test durchführen. Wenn ich den Test in regelmäßigen Abständen wiederhole, kann ich kontrollieren, ob ich mich durch mein Training verbessere oder ob ich mein Training anders gestalten sollte.

Das Trainingstagebuch in der Uhr zeigt mir eine Zusammenfassung der Trainingseinheiten an. Es werden Trainingsdauer, Kalorienverbrauch, Durchschnittsherzfrequenz und maximale Herzfrequenz angezeigt. Außerdem kann ich sehen, wie lange ich im Fettverbrennungsbereich und wie lange ich im Fitnessbereich trainiert habe.

Mehr Motivation durch Aktivitäts-Tracking

Ich sehe, was ich noch leisten sollte.

Ich sehe, was ich noch leisten sollte.

Während der Testphase hat es mir immer viel Spaß gemacht, das eigene Tagesziel zu verfolgen. Es hat mich motiviert zu sehen, dass mir noch soundso viel Prozent zur Erreichung meines Tagesziels fehlen.
Bei mir hat das Aktivitätstracking ein Bewusstsein für das Maß an körperlicher Aktivität im Wochenverlauf geschaffen. Wenn ich faul bin und mich kaum bewege, sehe ich das abends auf dem Display des A300. Dieses Wissen ist eigentlich schon Grund genug, um die abendliche Laufrunde nicht ausfallen zu lassen.

Fazit:
Wenn ich mich dank des A300 Aktivitäts- und Fitnesstrackers jeden Tag nur 100 Meter mehr bewege, habe ich in einem Jahr schon 36.5 Kilometer mehr Strecke zurückgelegt. Für mich ist das Grund genug einen Aktivitäts-Tracker zu tragen! Der A300 schafft ein Bewusstsein für das Maß der eigenen körperlichen Aktivität und steigert dadurch die Motivation zu mehr Bewegung.

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