(F)rohe Ostern! Alles über rohe Eier auf dem Speiseplan

0 Kommentare
rohe eier

Ostern steht vor der Tür und da soll sich auch auf dem Sport-Tiedje Fitness-Blog alles ums (f)rohe Ei drehen. Schließlich sind Eier nicht nur ein prima Eiweißlieferant für den Muskelaufbau, sondern auch wahre Nährstoff-Kraftpakete. Es gibt ja sogar Menschen, die rohe Eier essen bzw. trinken. Rocky zum Beispiel, und das in einem Zug. Anderen bereitet allein der Gedanke daran Magenschmerzen. Rohe Eier – ja oder nein? Wir haben uns für Euch umgehört.

Gründe, die Menschen dazu bewegen, rohe Eier zu essen:

Eier enthalten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine, die überwiegend im Eigelb konzentriert sind, während das Eiklar hauptsächlich Proteine enthält. Zusammengefasst sind das:

  • rohe eier essenProteine, die nicht nur Muskeln wachsen lassen, sondern auch für die Zellproduktion zuständig sind
  • Mineralien wie Kalzium und Phosphor. Phosphor unterstützt z.B. die Zellfunktionen
  • allerhand Vitamine, nämlich: A, B12, D, E und K. Das Vitamin B12 unterstützt den Körper z.B. dabei, Fette, Kohlenhydrate und Proteine zu zersetzen
  • Folsäure für die Zellbildung, z.B. die Bildung roter Blutkörperchen
  • Biotin, das für die Bildung von Glucose und Fettsäure wichtig ist
  • Cholesterin, das u.a. für kognitive Funktionen zuständig ist
  • Antioxidantien, die unsere Zellen vor freien Radikalen schützen

Wer rohe Eier verzehrt, will damit vermeiden, dass diese Nährstoffe durch zu langes Kochen zerstört werden. Ob das stimmt, da scheiden sich die Geister. Manche Ernährungsexperten sind der Meinung, dass es für die Nährstoffversorgung keinen Unterschied macht, ob man rohe oder erhitzte Eier verspeist.

Was gegen rohe Eier auf dem Speiseplan spricht:

Die andere Seite sagt: Rohe Eier zu essen, ist alles andere als eine runde Sache. Dass rohe Eier die Muskeln schneller wachsen lassen, sei ein Märchen. Darüber hinaus bindet das im Eiklar enthaltene Avidin Biotin und macht es biologisch unwirksam. Bei regelmäßigem rohe-Eier-Verzehr sollte man also auf genügend Vitamin B7 -Zufuhr achten. Außerdem kann Avidin für Verdauungsprobleme sorgen. Bei nicht frischen und nicht kühl gelagerten Eiern besteht zudem die Gefahr einer Salmonellen-Vergiftung.

Wer auf Nummer sicher gehen will, isst Eier nur gegart. Für einen hohen Eiweißgehalt auf dem Speiseplan sorgen alternativ Eiweißprodukte.

Rohe Eier essen – wenn, dann richtig

Wer von der rohe-Eier-Variante überzeugt ist, sollte folgendes beachten:

  • auf die richtige Quelle achten, sprich: Bio-Eier!
  • Nur frische Eier verzehren, die weniger als eine Woche alt sind. Ob das Ei frisch ist, könnt Ihr so testen: Legt es in ein Glas klates Wasser – frische Eier bleiben auf dem Boden liegen, ältere richten sich auf oder schwimmen an die Oberfläche.
  • Vor dem Öffnen die Schale mit ein wenig warmem Seifenwasser waschen, das verringert die Salmonellen-Gefahr.
  • Eier kühl lagern
  • Das Ei mischen: Man muss nicht wie Rocky allein das rohe Ei trinken. Viele bereiten das Ei z.B. mit etwas Milch, Honig und einer zermusten Avocado oder in ihrem Lieblings-Smoothie zu, damit es besser schmeckt und die Nährstoffe besser ausgenommen werden.

Roh, gekocht, gebraten oder in der Schoko-Variante: Wie auch immer Ihr die Eier zu Ostern verspeist, wir wünschen Euch ein frohes Osterfest!

ostereier

Sport-Tiedje wünscht Euch frohe Ostern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.